Sommersonnenwende Rituale – das Licht einfangen mit einer DIY Blütenkerze

Nur noch 5 Tage bis zur Sommersonnenwende! Bald werden die Tage also schon wieder kürzer. Höchste Zeit für Sommersonnenwende Rituale Runde 2! Die Natur ist gerade in Hochform und verwöhnt uns mit ordentlich Wachstum, Blüten und Licht und genau wie im vergangenen Jahr mit den Rainbow Smudge Sticks, sammeln wir auch in diesen Tagen wieder das Licht ein, damit es uns durch die dunklere Jahreszeit trägt.

Ich habe euch ja vor zwei Wochen über Instagram und Facebook schon mal zum Blüten sammeln und trocknen animiert. Falls ihr das getan habt, benötigt ihr jetzt nur noch eine große Blockkerze (meine kommt von dm, heisst “Stumpenkerze champagner” und lag preislich bei 2,45€), Backpapier und einen Fön.

Nach etwa 10 Tagen sind eure gepressten Blüten ready und ihr könnt zu Fön und Backpapier greifen!

Ich gehe dabei folgendermaßen vor: Ich messe einmal den Umfang der Kerze und klebe die Länge mit Masking Tape auf meiner Unterlage ab. Ein zweiter Streifen Tape markiert die Länge der Kerze und in diesem Viereck arrangiere ich meine Blüten so wie ich sie auf der Kerze positionieren möchte.

Im nächsten Step lege ich die erste Reihe an Blüten auf die Kerze und wickle das Backpapier um die Kerze. Falls ihr das zum ersten Mal macht, fangt einfach mit einer Blüte an.

WICHTIG: Jetzt kommt der Fön zum Einsatz. Achtet unbedingt darauf, dass ihr die Blüten unter dem Backpapier NICHT in der Nähe eurer übrigen Blüten anfönt. Sonst verteilt ihr sie nämlich innerhalb von einer Sekunde im ganzen Raum!

Wie lange ihr fönen müsst, hängt vermutlich auch ein Stück weit von der Power eures Föns ab und wie nah am Backpapier ihr das Wachs erwärmt. Testet einfach mal individuell, wie schnell eure Blüten sich mit der Kerze verbinden. Bei mir sind das nur wenige Sekunden. Anschließend drücke ich die angefönte Blüte nochmal durch das Backpapier vorsichtig etwas fest, löse dann das Papier und positioniere die nächsten Blüten.

Solange ihr euren Fön nicht auf die losen Blüten richtet, ist das eine sehr meditative Angelegenheit.

Selbstredend könnt ihr auch eigene Kerzen gießen, die ihr dann auch noch mit einem entsprechenden Aroma versehen könnt. Das war bei mir zeitlich dieses Mal nicht drin. Hinzu kommt, dass ich eine möglichst große Kerze haben wollte, weil ja niemand weiß, wie hart der nächste Herbst und Winter pandemietechnisch nochmal werden.

Aber die Kerze eignet sich natürlich nicht nur bei depressiven Herbst- und Winterverstimmungen. Ihr könnt sie auch super für Mondrituale oder besondere Zeremonien nutzen.

Give it a try!

Jenny