Legendary Ladies Goddess Kartendeck & Buch von Ann Shen

It has been a while! Dass ihr hier nun 16 lange Tage lang nichts von mir gehört habt, war der Tatsache geschuldet, dass ich voll und ganz im Cosmic Vibes Mondkalender Projekt versunken war, dazu aber an anderer Stelle und zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Nun bin ich auf jeden Fall zurück, habe wieder Kapazitäten zum Schreiben und möchte euch daher heute das Legendary Ladies Kartendeck* samt Buch* vorstellen!

Falls ihr (wie ich) zu den Menschen gehört, die den Großteil der Kartendecks zu düster, oldschool oder “klassisch esoterisch” illustriert finden, dann ist die heutige Empfehlung für euch! Denn gerade beim Thema Göttinnen ist mir in der Vergangenheit noch nichts begegnet, was auch nur ansatzweise mit mir in Resonanz ging. Doch dann begegnete ich dem Legendary Ladies Goddess Deck*!

Für gewöhnlich bin ich überhaupt kein Fan von Disney Filmen oder Illustrationen, die Disney Prinzessinnen ähneln und zugegebenermaßen führte der Stil der Künstlerin Ann Shen bei mir erstmal zu genau dieser Assoziation. Ich vermute allerdings, dass das lediglich meiner 80er Jahre Kindheit und der damals allgegenwärtigen Disney Sozialisierung geschuldet war, denn schliesslich haben wir es bei diesem Kartendeck mit Göttinnen zu tun und nicht mit Prinzessinnen.

Hier eine Beschreibung zur Künstlerin: “Ann Shen is an illustrator of magical things and author of many books, based in Los Angeles. Her work is inspired by her passion for flea markets, food, fashion, feminism, and flowers.” Und den feministischen Aspekt bringt das Deck auch ganz klar mit. Ich empfinde es als durchweg empowernd, auch wenn es bei mir erstmal Disney Assoziationen geweckt hat.

Die meisten von uns werden ja hierzulande mit dem Christentum aufgewachsen sein, in dem es nur diesen einen, männlichen, strafenden Gott gibt, der über allem steht und über alle richtet. Die 58 Göttinnen des Legendary Ladies Kartendecks führen einem auf wahrlich zauberhafte Art und Weise vor Augen, wie viele weibliche Göttinnen es rund um den Erdball gibt und wofür jede Einzelne von ihnen steht.

Das kleine Booklet, das dem Deck beiliegt, beschreibt die Herkunft und Ursprünge der Göttinnen als “from Inuit to Celtic to Greek to Chinese an beyond”. Und Ann Shen wünscht sich, dass wir Ladies uns in dieser maskulin dominierten Welt wieder mehr mit der weiblichen Superpower verbinden.

Ich mag sehr, dass das Deck auch Karten wie Brigid, Freya oder Demeter beinhaltet, mit denen ich mich persönlich zum Beispiel verbundener fühle als mit polynesischen oder Native American Göttinnen. Nichts desto trotz bringt jede Einzelne der 58 Göttinnen eine ganz eigene Energie mit, in die es sich einzutauchen lohnt.

Da die Beschreibung im zum Deck gehörigen Booklet ziemlich knackig auf den Punkt bringt, worum es geht (und weil mir viele der im Deck enthaltenen Göttinnen gänzlich unbekannt waren), habe ich auch noch das Buch zum Deck* gekauft.

Und das lohnt sich meiner Meinung auch, wenn ihr tiefer in das Thema eintauchen wollt. Was mich allerdings hart irritiert: Das Deck inkludiert 58 Göttinnen und das Buch nur 50. Acht haben es also aus irgendwelchen Gründen nicht ins Buchs geschafft, was ich ein bisschen schade finde.

Aber hier seht ihr nochmal, wie viel ausführlicher das Buch ist – im Vergleich zum Booklet:

Das Buch gliedert die 50 Göttinnen auch nochmal thematisch auf, für den Fall, dass ihr die Sache andersrum angehen wollt:

Mein Fazit? Ich mag sowohl die Karten, als auch das Buch inhaltlich sehr gerne. Auch das Design sorgt für Leichtigkeit und transportiert das Thema der Karten dadurch auf eine fluffige Art und Weise. Ich mag auch, dass die einzelnen Göttinnen unterschiedliche Hautfarben haben. Es sind locker 20 POC Göttinnen im Deck enthalten. Aber inwiefern Hindu Göttinnen 2021 noch mit blütenweißer Haut dargestellt werden müssen – darüber lässt sich wohl streiten.

Und auch im Hinblick auf das Körperbild würde ich mal behaupten, da geht noch mehr Vielfalt. Erst beim Schreiben dieses Artikels stellte ich fest, dass ich keine Bilder von der Kartenrückseite gemacht habe. Das ist ungewöhnlich, aber vermutlich schlicht und ergreifend der Tatsache geschuldet, dass die Rückweite schon eher langweilig aussieht. Ihr seht sie ja hier* bei den Bildern.

Ich persönlich finde die Rückseite von Karten ja genauso wichtig wie die Vorderseite, daher hätte ich mir gewünscht, dass sie mich mehr catched, aber das Leben ist bekanntlich ja kein Wunschkonzert.

Denn nichts desto trotz hatte ich vom ersten Moment an eine Connection zu diesem Kartendeck und es ist das einzige Göttinnen Deck, das es bisher geschafft hat, mich zum Kauf zu verleiten.

Ich mag es also sehr und finde auch das dazugehörige Buch erstaunlich informativ.

Daher: Herzensempfehlung zum Jahresstart von mir an euch!

Jenny

Ich habe sowohl das Deck, als auch das Buch selbst gekauft. *Bei den Links zu Amazon handelt es sich um Affiliate Links. Falls ihr eines der Decks oder das Journal über so einen Link kauft, ist es für euch nicht teurer. Amazon beteiligt mich jedoch mit ein paar Cent am Gewinn, was mir letzten Endes wieder dabei hilft, Age of Aquarius in diesem Umfang hauptberuflich zu bespielen.