Japa Mala Kette & Japa Mala Mantras – Meditation mit eurer Cosmic Mala

Hier kommt er nun endlich, der längst überfällige Artikel in Sachen Japa Mala Kette & Japa Mala Mantras, den ich euch schon vor Wochen versprochen hatte.

Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt, gehört seit Oktober auch die Cosmic Mala zu meiner kleinen, feinen Produktrange. Und weil eine Mala kein Mode Accessoire ist, liegt mir der heutige Post ganz besonders am Herzen.

Eine Mala ist eine Gebetskette aus dem Buddhismus und Hinduismus und somit alles andere als das neueste “It Piece”. Es handelt sich also um einen Ritualgegenstand, der auch so behandelt werden sollte. Im Idealfall gibt es also eine besondere Connection zwischen der eigenen Mala und einem selbst. So kam ich überhaupt erst auf die Idee, Cosmic Malas zu knüpfen, die ich individuell auf das Horoskop der Träger:innen abstimme. (In meinem Cosmic Vibes Story Highlight seht ihr weiter hinten einige dieser individuell geknüpften Cosmic Malas und ich freue mich riesig, dass diese Idee so gut bei euch ankommt.)

Aber kommen wir zum eigentlichen Sinn hinter einer Mala. Ich möchte euch hier und heute nämlich drei Möglichkeiten vorstellen, wie ihr mit eurer Mala Kette meditieren könnt. Ich bin ein großer Fan davon, die Dinge einfach zu halten und möglichst ohne Verbote von wegen “du darfst dies nicht und solltest das nicht tun” auszukommen. Fangen wir also an!

Idealerweise sucht ihr euch ein Plätzchen, an dem ihr ungestört seid und euch wohl fühlt. Dort nehmt ihr dann einen bequemen Sitz ein und die Mala in eine eurer beiden Hände. Denkt nicht darüber nach, in welche Hand ihr sie nehmt und achtet nicht weiter auf die Finger, mit denen ihr sie haltet. Vertraut einfach darauf, dass ihr das intuitiv schon richtig macht.

1. Einatmen, Ausatmen, Einatmen, Ausatmen

Ja, so einfach ist das. Ihr startet bei der ersten der 108 Perlen oberhalb der Guru Perle. Die Guru Perle ist die 109. Perle, an der unten alles zusammenläuft und die die Mala mit der Quaste verbindet. Schliesst nun die Augen, fasst besagte erste Perle mit zwei eurer Finger und atmet tief ein, wandert weiter zur nächsten Perle und atmet aus. So wiederholt ihr das insgesamt 54 Mal. Es muss nicht immer kompliziert sein. Diese Variante gehört zu meinen absoluten Favoriten. Ihr braucht also weder Sanskrit studiert zu haben, noch müsst ihr euch für irgendein Mantra entscheiden, das ihr nicht aussprechen könnt. Einfach Einatmen und Ausatmen. So einfach ist das.

2. Individuelle Affirmation

Mein Favorit in Sachen Affirmationen ist zur Zeit: “Ich bin sicher”. Das hat gar nicht so sehr mit der Pandemie direkt zu tun, sondern viel mehr damit, dass Corona mir mein bisheriges berufliches Wirken in wenigen Monaten weggesprengt hat. “Ich bin sicher” hilft mir da sehr. Ihr solltet aber immer eine Affirmation auswählen, die sich für euch individuell stimmig anfühlt. Versucht hierbei immer, euch von außen nichts vorschreiben zu lassen. Ihr solltet die Worte, die ihr 108 mal wiederholt, auch fühlen.

3. Mantra singen

Ich habe eine Spotify Mantra Playlist, die ich über alles liebe. Manchmal fühle ich eines dieser Mantren so sehr, dass ich es 108 mal singe. Ich meine sowas hier. Wenn ihr Kirtan genauso sehr liebt wie ich, könnt ihr das ja auch mal ausprobieren. Also: Hinsetzen, Augen schliessen, die erste Perle greifen und das Mantra singen, zur zweiten Perle wandern und das Mantra wiederholen und so weiter und so fort.

Und das wars im Prinzip auch schon. Eine Mala ist ein Meditations-Tool, das euren Geist während der Meditation in der Spur hält. Durch die 108 Perlen müsst ihr nicht mitzählen und könnt euch voll und ganz auf euren Atem, eure Affirmation oder euer Mantra konzentrieren.

Falls ihr bereits im Besitz einer Cosmic Mala seid, solltet ihr euch natürlich auch gut um euren Meditations-Buddy kümmern. Wie das ganz konkret aussieht, könnt ihr hier nachlesen.

Ich wurde auf Instagram gefragt, ob es sich nicht um kulturelle Aneignung handelt, eine Mala zu tragen. Meiner Meinung nach ist dem nicht so, wenn man sie auch zum Meditieren benutzt und nicht wie ein modisches Accessoire behandelt. Aber das muss am Ende natürlich jede:r für sich selbst entscheiden.

Ich hoffe, dieser Artikel hat euch ein Stück weit den Respekt vor dem Meditieren mit einer Mala genommen und euch dazu inspiriert, das auch selbst mal auszuprobieren.

Give it a try!

Jenny